Obersteirische Molkerei

Erlebnistour bei der Obersteirischen Molkerei – Produktsortiment im Blick

Milch ist nicht gleich Milch

Milch ist nicht gleich Milch. In der OM-Milcherlebniswelt erfahren Sie, wie Milch aus 100% Berggebiet zu erstklassigen Produkten verarbeitet wird. Beschreiten Sie den „Weg der Milch“ und entdecken Sie die Geheimnisse der Herstellung der „weltbesten“ Käse-Spezialitäten. Erfahren Sie, wie sich gesunde Tierbestände auf die Milchqualität auswirken, und was die Milch der OM so einzigartig macht.

Seit 1930 befindet sich der Hauptstandort der Molkerei in Knittelfeld. Am Betriebsstandort Kapfenberg erfolgt die Frischmilch-Verarbeitung und 2014 wurde die Obersteirische Molkerei um das Käsereifezentrum in Spielberg erweitert. Die OM zählt zu den Top 10 Molkereibetrieben Österreichs. Ca. 1.550 Milchbauern mit einer durchschnittlichen Betriebsgröße von 12 – 14 Milchkühen, zusammengeschlossen zu einer bäuerlichen Genossenschaft, produzieren rund 160 Mio. Liter Milch pro Jahr. Von Murau über das Murtal bis nach Mürzzuschlag erstreckt sich das Einzugsgebiet der Obersteirischen Molkerei. Landwirte aus dem Berggebiet zwischen dem Semmering und der Landesgrenze zu Salzburg liefern die Rohmilch für die wertvollen OM-Produkte. Das Futter, die Dauer der Weidehaltung, die intakte Natur – das alles beeinflusst die Gesundheit der Milchkühe und damit die Qualität der Rohmilch. Bei den Milchbauern der OM beginnt die Milchqualität. Aus diesem Grund setzen wir auf eine intensive Zusammenarbeit mit den Landwirten. Die Milchbauern bearbeiten einen großen Teil der landwirtschaftlichen Nutzfläche. Somit verdanken wir der Milchviehhaltung die Erhaltung einer intakten und vielfältigen Natur- und Kulturlandschaft. Diese wertvolle Natur ist wiederum Grundlage für gesunde, hochwertige Lebensmittel. Ein perfekter Kreislauf! Die Obersteirische Molkerei kann eine jahrzehntelange, ausgeprägte Käsekompetenz mit „weltmeisterlichen“ Erfolgen aufweisen. Bestseller wie der international ausgezeichnete „Erzherzog Johann“ (mehrfach ausgezeichnet beim World Championship Cheese Contest) oder der typisch regionale „Steirer Käse“ machen die OM über die Grenzen Österreichs bekannt.

Der Weg der Milch – von der Kuh bis ins Packerl

In der OM Erlebniswelt entdecken Sie den faszinierenden „Weg der Milch“ von der Kuh bis ins Packerl oder zur Weiterverarbeitung. Dass Milch nicht gleich Milch ist, beweist auch die Vielfalt der Milchsorten. Die OM verarbeitet verschiedenste Milchsorten aus 100% Berggebiet: von der gentechnikfreien Milch bis hin zur Bio-Heumilch. Erfahren Sie, was eine Kuh täglich leistet, und was die OM daraus macht. Eine durchschnittliche OM-Kuh liefert ca. 19 Liter am Tag, die in der Weiterverarbeitung 19 l Trinkmilch, 4 Packungen Butter, 1,8 l Schlagobers, 4 kg Topfen, 2 kg Käse oder 22 kg Fruchtjoghurt ergeben. Vom Melken der Kuh geht der Weg der Milch weiter über die sortenreine Anlieferung und die Kontrollen im Labor, die Qualitätsprüfung, das Separieren, Pasteurisieren und Verpacken bzw. die Weiterverarbeitung zu Joghurt, Topfen, Butter oder Käse. Während des Betriebsbesuchs erfahren Sie mehr über die einzelnen Verarbeitungsschritte und über Begriffe wie ESL-Milch und schonende Verfahren wie die Mikrofiltration. Außerdem wird gezeigt, was Milch für die Gesundheit leisten kann, und wie wertvoll die Milch als Lebensmittel ist. Tauchen Sie ein in die Geheimnisse der Käseerzeugung! Was passiert mit der Milch bei der Käseherstellung, wie bestimmt man die Sorte und den Fettgehalt, und wie lange muss ein Käse reifen? Alles rund um die Käsekompetenz der Obersteirischen Molkerei erfahren Sie bei der Verkostung vor dem stattlichen Käsestammbaum, wo Sie die vielen Käsesorten, die Sie in der Milcherlebniswelt kennen lernen, auch gleich genießen können.

Das Gütesiegel für eine ausgezeichnete Erlebnistour wurde am 18. November 2016 verliehen.

HAGE Sondermaschinenbau

Erlebnistour bei HAGE Sondermaschinenbau – Spezialist:innen bei der Arbeit

Visionäre Anlagen von HAGE

Andere beginnen in Garagen, Gerfried Hampel startete 1982 mit drei Mitarbeitern die HAGE-Unternehmensgeschichte in einem Klassenzimmer des alten Schulgebäudes der VS Obdach. Heute, mehr als ein Vierteljahrhundert später, leiten die Brüder DI Stefan Hampel und Ing. Mag. Florian Hampel in 2. Genration ein Unternehmen, das mit seinen ca. 100 MitarbeiterInnen individuelle Hightech-Maschinen in alle Welt exportiert.

Nach dem Motto „Geht nicht, gibt’s nicht“  entwickelt und fertigt das HAGE-Team Sondermaschinen. Jede einzelne  Maschine ist eine Spezialanfertigung und wird speziell nach den Anforderungen der weltweiten Kunden gebaut. Dabei hat sich HAGE auf die Fertigung von Sägeanlagen, Portalbearbeitungszentren, Schweißanlagen sowie auf Fertigungslinien für die Bearbeitung von Profilen aus Aluminium, Stahl und auch Holz bis hin zu präzisen 3D-Druckern spezialisiert.  

Entdecke die Maschine in dir

Unter dem Motto „Entdecke die Maschine in dir“ können die Besucherinnen und Besucher hinter die Kulissen des Sondermaschinenbauers HAGE blicken. Zu Beginn er Führung wird das HAGEfühl vermittelt sowie einige Fragen geklärt, denn was ist eine Sondermaschine eigentlich? Als nächstes können die Besucher im technischen Büro einem HAGE-Konstrukteur bei seiner Arbeit über die Schulter schauen. In der Fertigung wird danach klar, dass HAGEnau gearbeitet werden muss, damit das Produkt der jeweiligen Sondermaschine auch genau so ist, wie es der Kunde haben möchte. Anschließend geht es auf zu einer HAGE-Maschine, die sich aktuell in Produktion befindet. Wie ein Puzzle werden die Maschinenteile, die zuvor in der Fertigung bearbeitet wurden, zusammengebaut. Hier kann beobachtet werden, wie der Maschine mittels modernster Steuerungstechnik, Leben eingehaucht wird. Am Ende der Tour ist das Geschick der Besucher bei der Steuerung eines Legoroboters unter Beweis gestellt.

Das Gütesiegel für eine ausgezeichnete Erlebnistour wurde am 21. November 2014 verliehen.

AL-KO Gardentech

Erlebnistour bei AL-KO Gardentech – Expert:innen im Einsatz

Quality for Life

Seit mehr als 50 Jahren entwickelt und baut AL-KO – ansässig im steirischen Zirbenland – exklusive Werkzeuge und Geräte für Garten und Hobby. Stellt sich dem Kunden ein unlösbares Problem, so hilft der hauseigene Kundendienst gerne. In der Fertigung der hochqualitativen Rasenmäher, Häcksler und Rasentraktoren stehen für die Qualitätssicherung insgesamt 256 Mess- und Prüfmittel zur Verfügung. Das Qualitätssystem ist zertifiziert nach ISO 9001:2008.

Vom Rohblech zum Endprodukt

Hydraulische Pressen mit bis zu 500 Tonnen Presskraft, Schweißroboter mit Drehtischen, Pulverlackung am letzten Stand der Technik und modernste Fließbänder machen die Betriebsführung durch die Fabrikhalle von AL-KO zu einer unvergesslichen Tour. Das Unternehmen öffnet sich besonders für Schülerinnen und Schüler, begeistert aber auch Erwachsene für die Welt des Maschinenbaus. Nachdem alle Teile vorgefertigt wurden, können die Besucherinnen und Besucher live den Zusammenbau der Geräte erleben, die anschließend in der vollautomatischen Verpackungsanlage zur Lieferung fertiggestellt werden. Wer wissen will, wie ein Rasentraktor funktioniert, der darf in dessen Prüfungskabine Probe sitzen.

Das Gütesiegel für eine ausgezeichnete Erlebnistour wurde am 4. Februar 2011 verliehen.